-->

Und täglich grüßt das Murmeltier

Ein weiches Kissen, ein warmes Bett und wundervolle Träume. Doch mein Wecker gönnte mir diese Idylle Freitagnacht nicht lange, denn gegen 06.00 Uhr schmiss er mich aus dem Bett. Der Grund entschädigte mich aber: es stand eine Reise nach Galway auf dem Plan. Der aufmerksame Leser wird sich nun fragen: Moment da war sie doch schon? Das ist richtig aber dieses Mal samt Besuch der Cliffs of Moher und der wundervollen Umgebung. Nachdem ich schlaftrunkend die erste LUAS Richtung Abbey Street verpasste, kam ich gerade so 5 Minuten vor Abfahrt des Busses am vereinbarten Treffpunkt an. Jule, eine liebe Freundin mit der ich die Reise zusammen unternahm, und ich musste die Beinen in die Hand nehmen um den Bus noch zu bekommen – dachten wir! Der Bus hatte den Modus „Irische Gelassenheit“ eingestellt und nachdem der Fahrer dann bereits zum 5. Mal durchkam und „Seid ihr alle da?“ spielte (mysteriöser Weise zählte er alle Fahrgäste durch – kleiner Tip: Wenn alle Sitzplätze ausgefüllt sind dann sind so viele Leute im Bus wie auf dem kleinen Schild vorn an der Fahrerkabine steht) ging es dann auch los. Auf der Fahrt dort wunderte ich mich zuerst über die Maut, die man auf den irischen Autobahnen teilweise entrichten muss (für den nächsten Trip mit dem Auto also unbedingt merken) und landete kurze Zeit danach wieder im Land der Träume. Gegen 10.20 Uhr waren wir dann auch in Galway angekommen – der erste Gang war der zur Touri – Info bei dem uns die nette Dame mitteilte, dass der nächste Bus zu den Cliffs of Moher bereits in 5 Minuten abfährt. Also schnellen Schrittes auf zum Bus und hier machte sich die Herzlichkeit der Iren wieder bemerkbar: der Busfahrer wartete extra bis wir unsere Tickets am Schalter geholt hatten.  Da wir lange nicht mehr gesessen hatten, stand nun noch einmal eine zweistündige Fahrt zu den Cliffs auf Moher an. Wir schreiben 12:30 und ich hatte immer noch keinen Kaffee! Also kaum an den Cliffs angekommen, ab in das dortige Café. Mit genügend Koffein ging es dann an die Besichtigung der Klippen. Woooow! Die Touristenführer übertreiben nicht, wenn sie diese Klippen als die schönsten und bekanntesten Irlands anpreisen. Es weht ein ganz schönes Lüftchen hier oben und es bietet sich ein Wasserspektakel sonders gleichen, die Wassertropfen wurden  nach oben geweht – herrlich: Ein Video davon folgt! Nachdem wir uns die Cliffs angeschaut hatten und dabei zahlreiche Fotos geschossen, staunten wir noch über die Dummheit einiger Touristen die trotz Warnhinweisen bis ganz nach vorn an die Klippen mussten (Stichwort Erosion und damit verbunden abbröckelndes Gestein scheinen hier Fremdwörter zu sein). Nachdem wir uns noch mit einer  kleinen Mahlzeit gestärkt hatten, fuhr auch schon wieder unser Bus zurück nach Galway. Dort machen wir uns als erstes auf den Weg durch die bezaubernde Küstenstadt und staunten über die liebevoll gestaltete Innenstadt: Künstler und Gaukler an allen Ecken! Den ersten Stop machten wir am Hafen,  bei dem es uns vorkam als schien Ebbe zu herrschen: einige Boote lagen auf dem Trockenen und man erkannte an ihnen deutlich die Spuren der Witterung – das perfekte Fotomotiv! Weiter ging es Richtung Meer! In weiter Ferne entdeckten wir einen Leuchtturm, den wir uns auch gerne angeschaut hätten: doch auf der Brücke verriet uns ein Schild an einem geschlossenen Tor, dass hier wohl Endstation sei, es waren auch überall Kameras zu sehen, ich frage mich was sich wohl exakt dahinter verborgen hat. Na gut dann kein Leuchtturm, also wieder über die Brücke zurück und dabei die Ruhe sowie Seeluft genießen. Immer am Wasser entlang machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Innenstadt, genossen dort noch ein wenig die Gegend und dann hieß es auch schon wieder Good bye Galway bis zum nächsten Mal!

 

 



One Response to “Und täglich grüßt das Murmeltier”

  1. Rene Says:

    Hi Nadine,

    endlich komme ich dazu mal einen Kommentar zu hinterlassen – war doch ziemlich wuselig hier in den letzten Wochen in der Firma. Ich habe immer fleißig verfolgt was Du so gemacht hast, nur zum Schreiben kam ich leider nicht.

    Schön zu lesen, dass Du in Irland eine gute Zeit hast. Der Job scheint ja zu passen (was in den Vorjahren bei anderen Azubi KollegInnen nicht immer der Fall war) und auch das Rahmenprogramm mit den Entdeckungen füllst Du wohl perfekt. Vieles von dem was Du so über Dublin, die Cliffs wie auch über Kilkenny schreibst kommt mir sehr bekannt vor – ich war vor ca. 8 Jahren mal zu einer Rundreise dort und das stand natürlich auch alles auf meinem Programm. Und ich erinnere mich noch genau: mein erstes Bier in Irland war ein Kilkenny in… Kilkenny. :)

    Dann wünsche ich Dir weiterhin eine schöne & spannende Zeit. Ich verfolge Deine Zeilen hier natürlich…

    Beste Grüße
    Rene

Leave a Reply







Content RSS - Straight to your reader
Comments RSS - Add to the discussion


 Category