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Die Hafenstadt Howth

It´s a lovely day  *summ* – Dublin am Samtagmorgen gegen 9  – Nadi streckt sich noch einmal und begibt sich dann langsam aus dem Bett um sich für den Tag fertig zu machen. Ein wundervoller Tag soll folgen, denn heute scheint zur Abwechslung mal die Sonne und es ist angenehm warm. Der erste Gang des Tages war der zum Jervis Shoppingcenter um hier noch eins, zwei kleine Besorgungen zu erledigen unter anderem den Kauf von ein paar Kopfhörer, da meine gestern den Geist abgegeben haben und wer mich kennt weiß, dass ich um erträglich zu sein zwei Dinge brauche: Musik und Kaffee! Also bestand mein nächster Gang darin, mir einen Kaffee zu organisieren. Nachdem Klein Nadi mit Musik und genügend Koffein nun glücklich und zufrieden war, machte ich mich auf Richtung Connelly Station. Doch im Gegensatz zur letzten Woche,  dieses Mal in die entgegengesetzt Richtung: Howth stand heute auf dem Plan. Howth, ein kleines Fischerdörfchen knapp 20 Kilometer von Dublin entfernt. Es scheint ein sehr beliebter Ort bei Touristen zu sein, zu mindestens der prope vollen DART nach zu urteilen. Nach einer knappen halben Stunde war ich dann angekommen und direkt am Hafen. Als erstes vielen mir die vielen liebevollen Fischrestaurants auf, eins neben dem anderen! Es roch auch so verdammt gut, dass ich mich dazu hinreißen ließ ebenfalls Fish & Chips zu kaufen – yammi! Nach der Stärkung begann die Erkundschaftung des Hafens, von dem ich diverse Fotos machte. Fotomotive fanden sich zu Genüge, beispielsweis die alten Gemäuer, die Fischerboote die zu Anker lagen, die Landschaft, die See  und die Robben die sich direkt am Ufer tummelten und nur darauf warteten, dass mal einer der lieben Touris etwas zu Essen ins Wasser wirft. Und dann fiel er mir ins Auge auf dem anderen Pier – der Leuchtturm! Da musste ich doch glatt weg hin. Also machte ich mich auf den Weg auf die andere Seite um hier ebenfalls ein paar Fotos zu schießen und einfach das Rauschen der See zu genießen – ein traumhafter Ausblick und ein wundervolles Stück Natur  die Einen hier erwarten. Da meine Entdeckerlust noch nicht gestillt war, zog ich weiter. Ab von den üblichen Tourirouten entdeckte ich eine Metalltür, der Ausblick dahinter verriet mir – ein einstiger Privatstrand –  hier muss früher mal ein Haus gestanden haben, zumindest den Überresten nach zu urteilen. Durch die „Ruine“ ging es dann runter –  hier erwartete mich ebenfalls ein herrlicher Ausblick auf die See und die Klippen sowie die steilen Hänge! Diese Aussicht und vor allem die Ruhe, genoss ich für knapp 1 ½ Stunden. Augen schließen, dem Rauschen der Wellen lauschen hin und wieder die kreisenden Möwen in der Ferne beobachten, die Sonne auf den Pelz scheinen und einfach die Seele baumeln lassen – herrlich!  Im Anschluss fand ich in einer kleinen Seitenstraße einen Laden, der ganz besondere Souvenirs führt: Kleine Boote, Leuchttürme in Miniaturansicht, Uhren eingebettet in einen Rettungsring und viele andere handgemachte Geschenke. Da ich weiß, dass eine liebe Freundin von mir genauso ein Meeresfanatiker wie ich ist, habe ich mich nicht lumpen lassen und hier eine Kleinigkeit für sie gekauft. Eigentlich wollte ich mich nun auch wieder auf den Weg zum Bahnhof begeben doch ich war von einer Ruine so fasziniert, dass ich in diese Straße einbog, es stellt sich heraus, dass es eine alte Kirche war. Ringsrum: Gräber und ein Blätterloser Baum auf dem eine Krähe saß – im Hintergrund die alten Segelboote, die am Hafen lagen: Wooow wenn es nun Nacht wäre, hätte das Ganze einen durchaus grusligen Charakter und könnte aus einem Horrorfilm stammen – nichts desto trotz schoss ich auch hier einige Fotos und machte mich dann aber wirklich auf den Weg zum Bahnhof. An dem ich fast vorbei gelaufen wäre, denn er wirkt von außen nicht wie ein Bahnhof sondern mehr wie eine Kneipe oder Gaststätte. Der Zug nach Dublin hatte dann auch gleich noch 20 Minuten Verspätung – irische Gemütlichkeit eben! Nun werde ich mir noch die knapp 200 Fotos des heutigen Tages anschauen und nachbearbeiten und mich dann ins Bett fallen lassen.

Noch knapp 3 Wochen dann hat mich Berlin auch schon wieder =)



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