-->

Die Reise in eine andere Zeit

Sonntag,  07:30 Uhr: ringring. Ein Geräusch, das man normalerweise, gerade an einem Sonntagmorgen, nicht gerne hört – der liebe Wecker. Aber heute aus einem guten Grund, denn es stand eine Reise nach Kilkenny auf dem Plan. Die Fahrt über hieß es: wachsam sein, denn im Bus gab es keine Ansagen, aber alles ging gut und so kam ich nach einer zweistündigen Fahrt in Kilkenny an. Der erste Gang führte mich in das Einkaufscenter direkt neben dem Bahnhof um mir meine tägliche Koffeindosis zu sichern. Danach macht ich mich auf den Weg das beschauliche Städtchen Kilkenny zu erkunden. Es fiel mir bereits auf den Weg hierher auf, dass die Zeit hier scheint stehen geblieben zu sein. So findet man viele Bauten, die im Mittelalter erbaut wurden – darunter sehr viele Kirchen – typisch für diesen religiös geprägten Ort.  Aber auch der Stadtkern hat einige sehr liebevoll und kleine Läden, die alle einen ganz besonderen Charme besitzen. Selbst die Touristeninformation wirkt wie aus dem Mittelalter importiert – das einzig komische an der Sache: am Sonntag war sie geschlossen! Unbeeindruckt machte ich mich auf, die Stadt ein wenig zu Fuß zu erkunden. Die erste Station: Castle of Butlers, auch unter dem Namen Kilkenny Castle bekannt. Eine Schlossanlage die bis 1935 bewohnt wurde und heute eine kleine Art Gallery beinhaltet sowie einen audiovisuellen Rundgang durch das Schloss. Beeindruckend ist außerdem die Parkanlage die direkt mit dem Castle verbunden ist, da sie sehr weitläufig ist. Nachdem ich mich hier ein wenig umgesehen hatte, machte ich mich am Rande des Flusses auf, die Stadt weiter zu erkunden. Der Weg führte mich dabei als nächstes in einen kleinen Souvenirladen und anschließend zum Courthouse, dass im 15. Jahrhundert wohl auch mal als Gefängnis genutzt wurde. Direkt gegenüber befindet sich das Rothe Haus, die einstige Wohn- und Wirkungsstätte von John Rothe Fitzpiers – ein Haus das man so kein zweites Mal finden wird. Betritt man es und den dahinterliegenden Garten fühlt man sich direkt ins 16. Jahrhundert zurückversetzt – heute dient es als Sitz der „Archaeological Society“ und wird als Museum, Bücher und Souvenirladen genutzt.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof habe ich mich dann verliebt! In einen wundervollen kleinen Süßigkeitenladen, der wie die anderen Läden mit seinem besonderen Charme überzeugte, man fühlte sich in diesem Laden gleich einige Jahrzehnte zurückversetzt. Eigentlich wollte ich den Laden gerade verlassen als mich noch eine ganz besondere Überraschung anlachte: Wonka Schokolade, ja richtig gelesen die Schokolade, in der sich bei „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ein goldenes Los versteckte, klar dass ich mir hier von gleich einmal ein Exemplar mitnehmen musste und für die zu Hause gebliebenen nun weitere organisiere :D   Im Anschluss ging es dann zurück nach Dublin.

Heute stand dann auf Arbeit ein neues Projekt an, das Peter uns gestern bereits in einer mysteriösen SMS andeutete. Für einen der Kunden soll ein Internet Café eingerichtet werden, die komplette Planung und Umsetzung hierfür liegt also in unseren Händen. Heute haben wir uns bereits aufgemacht einige der alten PC´s aufzumotzen und mit der entsprechenden Software zu bestücken, was sich teilweise als recht schwierig herausstellt, da manche Freeware doch recht verbugt ist. Außerdem habe ich heute mit Peter mein zweites Projekt besprochen, die Realisierung seiner Vorstellung eines ganz besonderen Onlineshops, der sich von allen anderen Onlineshops abheben soll, ich bin gespannt in wie weit sich seine Vorstellungen überhaupt umsetzen lassen, mehr dazu werde ich in den nächsten Wochen und Tagen posten.



Leave a Reply







Content RSS - Straight to your reader
Comments RSS - Add to the discussion


 Category