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Die letzte Woche ist angebrochen…

Nur noch eine Woche dann heißt es vorerst „Goodbye Ireland“. Aus diesem Grund wurde das Wochenende noch einmal ausgiebig zum Reisen genutzt. Los ging es bereits am Donnerstagabend, als mich ein Kumpel aus Berlin besuchte. Unser erster Gang führte uns dann auch direkt zu einer irischen Autovermietung, alle die in Irland vorhaben ein Auto zu mieten: Ihr solltet mindestens 25 sein und im Idealfall Besitzer einer Kreditkarte, da es sonst wohl nichts mit der der Autovermietung wird. Nachdem wir unseren Ford Fiesta samt Nüvi (nein kein Rechtschreibfehler es stand wirklich Nüvi oben und eingepackt war es in eine formschöne Nintendo DS Tasche) entgegengenommen hatten, organisieren wir noch einige Zutaten für den Kochabend – es gab eine leckere Reispfanne mit irischem Beef. Dann hieß es auch schon schlafen gehen, denn am Freitag stand bereits unser erster Trip nach Glendalough auf dem Plan. Da sich weder Jan noch ich in dieser Gegend auskannten, mussten wir uns auf das Nüvi verlassen, was uns über einige sehr interessante Landstraßen schickte – in Deutschland wäre ich hier sicher dezent ausgerastet aber in Irland hatte das Ganze schon wieder Charme, denn hey ich mein stell Euch vor ihr sitzt im Auto haltet kurz an um ein Foto zu machen und auf einmal schaut dich ein Schaf von der Seite an ;) Der Vorteil des Autos war auch der, das ich kleiner Paparazzi endlich genügend Fotos machen konnte, da wir ja immer mal wieder anhalten konnten. Einen einzigen Nachteil haben die irischen Landstraßen jedoch: sie sind verdammt eng und so fuhr Jan ausversehen beim Ausweichen eines anderen PKWs der mit einem Karachoo ankam den Seitenspiegel ab. Also erst einmal alle Teile einsammeln, provisorisch dran tackern und dann weiter Richtung Glendalough. Dort besuchten wir als Erstes den bekanntesten Teil der dortigen Klosteranlagen: Den Rundturm, der um 1066 während der Wikingerinvasionen errichtet wurde, um die religiösen Reliquien, Bücher und Kelche zu schützen. St. Kevins Kitchen – eine gedrungene Kapelle aus dem 11. Jahrhundert stand ebenfalls auf unsere Liste und vor allem die großzügigen Wanderwege um die Seen – eine Idyllische Ruhe, hier könnte man definitiv die Stecknadel  fallen hören. Nach einer ca. 2stündigen Wandertour, holte uns beim Blick auf den Seitenspiegel die Realität wieder ein und so machten wir uns auf den Weg zur Autovermietung um den Schaden zu melden und ggf. ein Alternativfahrzeug zu bekommen. Der Weg dorthin führte uns einmal quer durch die Wicklow Mountains und man muss schon sagen, dass die Iren Sinn für Humor haben, denn wenn man mitten in der irischen Einöde eine Tanne mit Christbaumkugeln vorfindet hat das schon was für sich :D   Bei der Autovermietung wurde uns dann auch ohne Probleme ein neues Auto ausgehändigt – dieses Mal ein Nissan Micra – unsere kleine Rennsemmel, klein aber oho! Da wir diesen auch gleich mal austesten wollten machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Bray/ Greystones und schauten uns noch ein wenig den Hafen und die Gegend an um dann wieder nach Dublin zurück zu heizen. Der zweite Tag begann dann mit dem Ton, den ich an einem Samstagmorgen um 6 eigentlich nicht hören möchte: Der liebe Wecker. Aber das frühe Aufstehen lohnte sich Allemal es stand ein Ausflug in das County Sligo an.  Das erste Ziel zudem uns die Rennsemmel nach 2 ½ Stunden Fahrt brachte war direkt Sligo Town. Bereits in der Ferne ragte der Ben Bulben, ein 527 Meter hoher Tafelberg um den sich zahlreiche Mythen ranken, empor. Ein herrlicher Ausblick, zudem sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte und wir strahlenden Sonnenschein genossen. Erste Station in Sligo Town war der Hafen, zudem wir einen kleinen Umweg nehmen mussten und teilweise vorsichtig neben einigen Läufer vorbei zuckeln mussten, da an dem Tag ein Triathlon in der Stadt war – interessant, dass es hier keine Straßensperrungen gab sondern nur total motivierte Streckenposten.  Nachdem wir auch hier ein kleinen Spaziergang um den Hafen machten begaben wir uns wieder zum Auto um einen Elektronikmarkt zu suchen laut Nüvi sei der kürzeste Weg zu einem Shoppingcenter der nach Donegal, was zwar ein total anderes County ist aber wenn Nüvi das sagt wird schon was dran sein – denkste! Es lotste uns zwar zu einem Shoppingcenter jedoch für Türen und Böden! Also fuhren wir weiter Richtung „Donegal Town“ – klare Empfehlung für jeden Irlandbesucher der auch mal die schlechten Seiten Irlands sehen möchte: Ein heruntergekommenes Shoppingcenter mit mehr geschlossenen bzw. leerstehenden Läden als alles andere, ein Bild das sich in der Stadt fortsetzte, einige Polizisten und Feuerwehrmänner die wahrscheinlich so wenig zu tun habe, dass sie an Ampelkreuzungen Spenden für ein Hospiz sowie Afrika sammeln müssen und einige Fleischer, Pubs und Läden des täglichen Bedarfs das war es dann aber auch schon! Frustriert machten wir uns wieder auf den Weg. Der nächste Halte war Creevykeel (court tomb) – eine restaurierte steinzeitliche Megalithanlage. Hier gibt es einen schmalen Gang der zum großräumigen Vorhof der Anlage führt. Bei den Ausgrabungen hat man in den hinten liegenden Hauptkammern wohl Überreste von Feuerbestattungen und Grabbeigaben gefunden. Im Vorhof fand man einen Herd zur Eisenschmelze. Was mich zudem faszinierte war, dass an einem dort stehenden Baum lauter Sachen herangeknotet waren – Papier, Socken, Taschentücher usw. – Brauch oder wollte hier nur mal einer seinen Müll los werden und alle anderen haben es als Brauch aufgefasst? Ich weiß es nicht, sollte hierauf Jemand eine Antwort wissen, dann gerne eine kurze Aufklärung an mich.  Zurück auf der Straße entdeckte ich nur ganz zufällig ein Schild mit der Aufschrift „Wasserfall“. Was mich natürlich neugierig machte. Da unser Nüvi mit der Beschreibung vollkommen überfordert war, folgten wir einfach den Schildern und staunten am Ziel nicht schlecht: auf der rechten Seite ein riesiger traumhafter See und auf der linken Seite ein Berg, dem auch der Wasserfall zu entspringen schien. Nachdem wir die dortigen Schilder studiert hatten fanden wir heraus, dass es sich bei dem See um den „Glencare Lake“ handelt und bei dem Wasserfall um den „Glencare Waterfall“. Letzteren schauten wir uns auch zuerst an. Hier wurde einiges umgebaut und ein Art „Park“ geschaffen – nicht schlecht aber man merkte doch, dass der Mensch hier an einigen Stellen doch in die Natur eingegriffen hat. Nach ca. 10 Minuten waren wir dann auch rum und es stellte sich die Frage was nun – zumindest für Jan, denn mich zog es wie von selbst zum See – eine Ruhe und dafür, dass es nur ein See war riesig, im Hintergrund zeichneten sich auch noch ein paar Berge ab – malerisch. Eigentlich hätte ich diese Idylle noch eine ganze Weile genießen können, doch der Aufstieg auf den dortigen Berg, der sich nachher als „Kings Mountain“ rausstellen sollte, war ebenfalls faszinierend nach ca. 1  Stunde war dieser auch geschafft und wir hatten eine herrliche Aussicht über das komplette Tal und auch das Lichtspiel der Sonne durch die Wolken, es wirkte einfach malerisch! Diese Ruhe konnten wir aber nicht lange genießen, da uns ein „netter“ dort grasender Ziegenbock darauf aufmerksam machte, dass wir doch bitte sein Reich wieder verlassen sollten. Gesagt getan und so traten wir den Abstieg an, aber auch dabei war diese Ruhe wieder dermaßen beeindruckend, man hat nicht mal einen Vogel zwischern hören – in weiter Ferne hörte man lediglich den Wasserfall plätschern. Der Blick nach rechts und links war zu dem sehr Angst einflößend – bei Regen möchte ich hier definitiv nicht stehen, denn einige Waldarbeiter hatten hier bereits probiert die Seiten zu befestigen, so dass die Wassermassen bei starkem Regen nicht allzu sehr herunterschießen und dabei Bäume mitnehmen oder noch schlimmer Felsen, aber leider vergebens, denn es wurde alles aus der Verankerung gerissen, so heftig müssen diese Massen dort wirken. Wieder am Auto angekommen, verschnauften wir erst einmal eine Weile und schauten was uns das Navi an weiteren Sehenswürdigkeiten vorschlug: Markree Castle. Klingt interessanten dachten wir uns, allerdings war es das nur Außen, denn der ganze Schlosscharakter ging bei Umbaumaßnahmen zu einem Hotel verloren. Die großen Bleifenster, die den Familienstammbaum der Familie Cooper darstellen, hatten dennoch ihren Charme. Da ich bei meinen vorherigen Recherchen auch immer wieder auf den Namen Carrowmore gestoßen bin, machten wir noch einen Abstecher dahin. Es erwarteten uns hier eine Anhäufung von Megalithanlagen. Zu sehen waren noch  knapp 25 von einstigen 80. Auf meinen besonderen Wunsch und da es bei einem Besuch in Sligo einfach dazu gehörte fuhren wir auch noch an das Meer/ einen Strand (Streedagh Beach) – Augen schließen, Arme ausbreiten den Geruch des Meeres aufsaugen und das laue Lüftchen um die Nase spüren – immer wieder traumhaft. Im Vergleich zu den Stränden die ich bisher in Irland besucht hatte, bestand dieser aus knapp 2/3 Sand aber auch einigen Felsen die einfach so angeschwemmt worden.  Das Rauschen des Meeres wurde dann sogar noch stärker und auch die Gischt, da ein kleines Unwetter aufzog, die anwesenden Surfer freute es und auch ich lies mich von dem bisschen Regen nicht beirren und genoss weiter, war dann aber doch ganz froh als die Sonne wieder rauskam damit meine Klamotten wieder trocknen konnten. Nun noch einen kurzen Abstecher in ein Restaurant in der Nähe und dann hieß es ByeBye Sligo und Hello Dublin. Im Appartement fiel ich dann nach einer kurzen Dusche auch direkt ins Bett. Sonntag hieß es dann erst einmal ausschlafen. Danach brachten wir das Auto weg und ich Jan zum Flughafen. Im Anschluss setzte ich mich noch an einige Verbesserungswünsche für das neue Cooperate Design für Peters „PC2GO“ – damit ging dann auch ein herrliches Wochenende zu Ende. Nun sind es nur noch wenige Tage, dann hat Berlin wieder eine Ir(r)e mehr ;)



Und täglich grüßt das Murmeltier

Ein weiches Kissen, ein warmes Bett und wundervolle Träume. Doch mein Wecker gönnte mir diese Idylle Freitagnacht nicht lange, denn gegen 06.00 Uhr schmiss er mich aus dem Bett. Der Grund entschädigte mich aber: es stand eine Reise nach Galway auf dem Plan. Der aufmerksame Leser wird sich nun fragen: Moment da war sie doch schon? Das ist richtig aber dieses Mal samt Besuch der Cliffs of Moher und der wundervollen Umgebung. Nachdem ich schlaftrunkend die erste LUAS Richtung Abbey Street verpasste, kam ich gerade so 5 Minuten vor Abfahrt des Busses am vereinbarten Treffpunkt an. Jule, eine liebe Freundin mit der ich die Reise zusammen unternahm, und ich musste die Beinen in die Hand nehmen um den Bus noch zu bekommen – dachten wir! Der Bus hatte den Modus „Irische Gelassenheit“ eingestellt und nachdem der Fahrer dann bereits zum 5. Mal durchkam und „Seid ihr alle da?“ spielte (mysteriöser Weise zählte er alle Fahrgäste durch – kleiner Tip: Wenn alle Sitzplätze ausgefüllt sind dann sind so viele Leute im Bus wie auf dem kleinen Schild vorn an der Fahrerkabine steht) ging es dann auch los. Auf der Fahrt dort wunderte ich mich zuerst über die Maut, die man auf den irischen Autobahnen teilweise entrichten muss (für den nächsten Trip mit dem Auto also unbedingt merken) und landete kurze Zeit danach wieder im Land der Träume. Gegen 10.20 Uhr waren wir dann auch in Galway angekommen – der erste Gang war der zur Touri – Info bei dem uns die nette Dame mitteilte, dass der nächste Bus zu den Cliffs of Moher bereits in 5 Minuten abfährt. Also schnellen Schrittes auf zum Bus und hier machte sich die Herzlichkeit der Iren wieder bemerkbar: der Busfahrer wartete extra bis wir unsere Tickets am Schalter geholt hatten.  Da wir lange nicht mehr gesessen hatten, stand nun noch einmal eine zweistündige Fahrt zu den Cliffs auf Moher an. Wir schreiben 12:30 und ich hatte immer noch keinen Kaffee! Also kaum an den Cliffs angekommen, ab in das dortige Café. Mit genügend Koffein ging es dann an die Besichtigung der Klippen. Woooow! Die Touristenführer übertreiben nicht, wenn sie diese Klippen als die schönsten und bekanntesten Irlands anpreisen. Es weht ein ganz schönes Lüftchen hier oben und es bietet sich ein Wasserspektakel sonders gleichen, die Wassertropfen wurden  nach oben geweht – herrlich: Ein Video davon folgt! Nachdem wir uns die Cliffs angeschaut hatten und dabei zahlreiche Fotos geschossen, staunten wir noch über die Dummheit einiger Touristen die trotz Warnhinweisen bis ganz nach vorn an die Klippen mussten (Stichwort Erosion und damit verbunden abbröckelndes Gestein scheinen hier Fremdwörter zu sein). Nachdem wir uns noch mit einer  kleinen Mahlzeit gestärkt hatten, fuhr auch schon wieder unser Bus zurück nach Galway. Dort machen wir uns als erstes auf den Weg durch die bezaubernde Küstenstadt und staunten über die liebevoll gestaltete Innenstadt: Künstler und Gaukler an allen Ecken! Den ersten Stop machten wir am Hafen,  bei dem es uns vorkam als schien Ebbe zu herrschen: einige Boote lagen auf dem Trockenen und man erkannte an ihnen deutlich die Spuren der Witterung – das perfekte Fotomotiv! Weiter ging es Richtung Meer! In weiter Ferne entdeckten wir einen Leuchtturm, den wir uns auch gerne angeschaut hätten: doch auf der Brücke verriet uns ein Schild an einem geschlossenen Tor, dass hier wohl Endstation sei, es waren auch überall Kameras zu sehen, ich frage mich was sich wohl exakt dahinter verborgen hat. Na gut dann kein Leuchtturm, also wieder über die Brücke zurück und dabei die Ruhe sowie Seeluft genießen. Immer am Wasser entlang machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Innenstadt, genossen dort noch ein wenig die Gegend und dann hieß es auch schon wieder Good bye Galway bis zum nächsten Mal!

 

 



Die Hafenstadt Howth

It´s a lovely day  *summ* – Dublin am Samtagmorgen gegen 9  – Nadi streckt sich noch einmal und begibt sich dann langsam aus dem Bett um sich für den Tag fertig zu machen. Ein wundervoller Tag soll folgen, denn heute scheint zur Abwechslung mal die Sonne und es ist angenehm warm. Der erste Gang des Tages war der zum Jervis Shoppingcenter um hier noch eins, zwei kleine Besorgungen zu erledigen unter anderem den Kauf von ein paar Kopfhörer, da meine gestern den Geist abgegeben haben und wer mich kennt weiß, dass ich um erträglich zu sein zwei Dinge brauche: Musik und Kaffee! Also bestand mein nächster Gang darin, mir einen Kaffee zu organisieren. Nachdem Klein Nadi mit Musik und genügend Koffein nun glücklich und zufrieden war, machte ich mich auf Richtung Connelly Station. Doch im Gegensatz zur letzten Woche,  dieses Mal in die entgegengesetzt Richtung: Howth stand heute auf dem Plan. Howth, ein kleines Fischerdörfchen knapp 20 Kilometer von Dublin entfernt. Es scheint ein sehr beliebter Ort bei Touristen zu sein, zu mindestens der prope vollen DART nach zu urteilen. Nach einer knappen halben Stunde war ich dann angekommen und direkt am Hafen. Als erstes vielen mir die vielen liebevollen Fischrestaurants auf, eins neben dem anderen! Es roch auch so verdammt gut, dass ich mich dazu hinreißen ließ ebenfalls Fish & Chips zu kaufen – yammi! Nach der Stärkung begann die Erkundschaftung des Hafens, von dem ich diverse Fotos machte. Fotomotive fanden sich zu Genüge, beispielsweis die alten Gemäuer, die Fischerboote die zu Anker lagen, die Landschaft, die See  und die Robben die sich direkt am Ufer tummelten und nur darauf warteten, dass mal einer der lieben Touris etwas zu Essen ins Wasser wirft. Und dann fiel er mir ins Auge auf dem anderen Pier – der Leuchtturm! Da musste ich doch glatt weg hin. Also machte ich mich auf den Weg auf die andere Seite um hier ebenfalls ein paar Fotos zu schießen und einfach das Rauschen der See zu genießen – ein traumhafter Ausblick und ein wundervolles Stück Natur  die Einen hier erwarten. Da meine Entdeckerlust noch nicht gestillt war, zog ich weiter. Ab von den üblichen Tourirouten entdeckte ich eine Metalltür, der Ausblick dahinter verriet mir – ein einstiger Privatstrand –  hier muss früher mal ein Haus gestanden haben, zumindest den Überresten nach zu urteilen. Durch die „Ruine“ ging es dann runter –  hier erwartete mich ebenfalls ein herrlicher Ausblick auf die See und die Klippen sowie die steilen Hänge! Diese Aussicht und vor allem die Ruhe, genoss ich für knapp 1 ½ Stunden. Augen schließen, dem Rauschen der Wellen lauschen hin und wieder die kreisenden Möwen in der Ferne beobachten, die Sonne auf den Pelz scheinen und einfach die Seele baumeln lassen – herrlich!  Im Anschluss fand ich in einer kleinen Seitenstraße einen Laden, der ganz besondere Souvenirs führt: Kleine Boote, Leuchttürme in Miniaturansicht, Uhren eingebettet in einen Rettungsring und viele andere handgemachte Geschenke. Da ich weiß, dass eine liebe Freundin von mir genauso ein Meeresfanatiker wie ich ist, habe ich mich nicht lumpen lassen und hier eine Kleinigkeit für sie gekauft. Eigentlich wollte ich mich nun auch wieder auf den Weg zum Bahnhof begeben doch ich war von einer Ruine so fasziniert, dass ich in diese Straße einbog, es stellt sich heraus, dass es eine alte Kirche war. Ringsrum: Gräber und ein Blätterloser Baum auf dem eine Krähe saß – im Hintergrund die alten Segelboote, die am Hafen lagen: Wooow wenn es nun Nacht wäre, hätte das Ganze einen durchaus grusligen Charakter und könnte aus einem Horrorfilm stammen – nichts desto trotz schoss ich auch hier einige Fotos und machte mich dann aber wirklich auf den Weg zum Bahnhof. An dem ich fast vorbei gelaufen wäre, denn er wirkt von außen nicht wie ein Bahnhof sondern mehr wie eine Kneipe oder Gaststätte. Der Zug nach Dublin hatte dann auch gleich noch 20 Minuten Verspätung – irische Gemütlichkeit eben! Nun werde ich mir noch die knapp 200 Fotos des heutigen Tages anschauen und nachbearbeiten und mich dann ins Bett fallen lassen.

Noch knapp 3 Wochen dann hat mich Berlin auch schon wieder =)



Die unendlichen Weiten des Meeres

Die ersten vier, mittlerweile bald 5 Wochen liegen nun hinter uns. Wirkliche Neuigkeiten gibt es nicht. Mit meinen Projekten komme ich soweit gut voran und auch so gewöhne ich mich mehr und mehr an den „Irish Way of Life“. Während ich diese Zeilen schreibe, genieße ich jedoch einen ganz besonderen Ort: Den Strand, das Meer. An einem kleinen Küstenabschnitt, unweit Dublins habe ich mich nieder gelassen. Hier genieße ich das Rauschen der Wellen, den Geruch des Meeres und kann dabei so herrlich abschalten – wundervoll! Eine Sache, die mir in Berlin definitiv fehlen wird. Das Meer bestimmte aber auch mein restliches Wochenende. Am Samstag stand die Erkundung des kleinen Küstendorfs Bray auf meinem Plan.  Bray,  einer der ältesten Küstenurlaubsorte des Landes, zieht bei schönem Wetter Scharren an Besuchern an. Gegen 9 machte ich mich also auf den Weg Richtung Connoly Station um mit der DART (kann man sich ähnlich der S-Bahn vorstellen) nach Bray zu gelangen. Kam am Bahnhof angekommen, erlebte ich ein Stück Vertrautheit – Aufgrund einer Weichenstörung hatte meine Bahn Verspätung. Nach gefühlten 30 Minuten traf diese dann aber ein und so begann meine Reise. Im Zug bereits der nächste Hauch Heimat: Eine Reisegruppe Rentner, die dem Akzent nach zu urteilen aus dem Dresdner Raum stammt. Mit einem Lächeln auf den Lippen schaute ich aus dem Fenster, dabei wurden meine Augen, kaum aus der Stadt raus, immer größer: Buchten, Strände und stets am Meer entlang. Nach einer einstündigen Fahrt traf ich dann auch in Bray ein. Erste Orientierung und dann war das erste was ich zu Gesicht bekam eine Yogagruppe, die direkt am Meer ihr inneres Chi suchten – ob sie es gefunden haben? Ein klares womöglich! Meine nächste Anlaufstelle: Das Meer, der Strand. Augen schließen und eine kräftige Briese Meeresluft einatmen. Hier sind auch einige sehr schöne Fotos entstanden.  Ich genoss diese Idylle für ca. eine Stunde und ging dann noch ein paar Schritte weiter, dabei landete ich in einer Bucht, in der Segelschiffe auf ihren Einsatz warteten – jedoch versperrte mir eine Mauer das Weiterkommen – also lief ich zurück, vorbei am Strand Richtung Stadtzentrum – nachdem selbiges erkundet war: musste ich mich noch auf den Weg zum Bray Head machen. Der Bray Head, der höchste Punkt der Gegend, bitte Einem nach einer ca. fünf Meilen langen Cliffwanderung einen traumhaften Ausblick auf das Meer. Der Aufstieg gestaltete sich als ein wenig Abenteuerlustig, da der Weg nicht immer gepflastert war sondern es auch über spitze Felsen und durch Schlamm führte – was sich besonders gut macht, wenn man sich für einen spontanen Aufstieg entscheidet und nicht das passende Schuhwerk trägt. Auf meinem Weg nach oben begegneten mir noch zwei sehr eigenartige Nonnen, die mich zuerst von oben bis unten musterten und dann zahlreiche Fotos von der Landschaften machten  – sehr merkwürdig das Ganze aber vielleicht hat sie der heilige Vater ja dazu aufgefordert…  Oben angekommen, begrüßte mich ein riesiges Kreuz (die Nonnen verfolgen mich) aber was für mich wesentlich interessanter ist: ein traumhafter Ausblick über ganz Bray! Als es dann wieder an den Abstieg ging, wünschte ich mir den Sessellift herbei, der bis spät in die 70er Jahre hier seine Runden drehte – aber auch ohne diesen schaffte ich den Abstieg relativ schnell und ruhte mich noch ein wenig am Strand aus eh es wieder zurück nach Dublin ging.  Der Sonntag bestand darin, dass ich zuerst einige Sachen für die bevorstehende Geburtstagsfeier einer guten Freundin organisierte  und den restlichen Tag wieder am Meer ausklingen ließ.  Ich bin gespannt, was mich in den letzten 3 Wochen so erwartet.



Wer hat an der Uhr gedreht

Morgen bricht also die vierte Woche auf der grünen Insel an. Deswegen wird es Zeit für einen kurzen Zwischenbericht. Meine Skepsis aus der ersten Woche ist gänzlich verflogen, nach den ersten drei Tagen war es mehr ein: Ich will hier weg, alles so schrecklich – mittlerweile muss ich jedoch sagen, die Iren sind ein lustiges und vor allem sehr kommunikatives Völkchen auf das man sich einfach einlassen muss und an dessen kulturellen Gepflogenheiten man sich nur gewöhnen muss. Auch auf der Arbeit läuft es immer besser, nachdem ich die ersten zwei Wochen „Computer Doctor – Grundausbildung“ hinter mich gebracht hatte und Peter zu verstehen gab, dass ich mich doch eher für andere Themenbereiche als Hardware und Netzwerke interessiere zaubert er nun ein Projekt nach dem anderen aus dem Hut und ich frage mich: Womit zuerst anfangen?! – Logodesign, Websiterelaunch, Websiteverbesserungen für eine Partnerfirma, automatisierte Dokumente  und vieles mehr. Ich denke in den nächsten fünf Wochen werde ich mehr als genug zu tun haben. Wer in der Woche hart arbeitet, darf am Wochenende auch mal entspannen und so stand bisher jedes Wochenende eine Reise in Irlands bezaubernde Städte an (wie man den vorherigen Berichten entnehmen kann) oder eben, wie dieses Wochenende – ein kleiner Ausflug innerhalb Dublins – der Dubliner Hafen kann bei Sonnenschein auch durchaus seine Reize haben. Ebenso entdeckt man ab von den typischen Tourirouten, in kleinen Seitenstraßen, wundervolle Läden mit Vintageklamotten und wundertollen handgemachten Gimmicks, ich glaube das „See you“ das ich der Ladenbesitzerin gestern entgegen brachte war nicht nur eine Floskel sondern ich werde hier definitiv erneut vorbeischauen. Ein paar Schritte weiter entdeckte ich dann einen kleinen Süßigkeitenshop, in dem ich weitere Inhalte für die Candybox einer lieben Freundin ergattern konnte. Nachdem mein Portmoine dann aber schrie: nun ist aber mal gut – macht ich mich wieder auf den Weg ins Apartment – am Abend stand dann noch ein wenig die Erkundschaftung des Dubliner Nachtlebens an. Gemeinsam mit Jule, einer Bekannten, ging es zuerst ins Dragon, es war 21 Uhr, für Irische Verhältnisse bereits sehr später und es steppte der Bär…
…überall nur nicht hier. Also machten wir uns auf den Weg Richtung Pantibar, die wesentlich besser gefüllt war, unterhielten uns bei dem einen oder anderem Bulmers, das eine Mischung aus Wein und Sekt ist, was durchaus gewöhnungsbedürftig ist aber irgendwie sehr lecker schmeckt und betrachteten dann die Transvestieshow die durchaus unterhaltsam und empfehlenswert ist. Nachdem gegen 1 Uhr die Sperrstunde begann, wurden wir auf eine nette Art und Weise darauf hingewiesen, dass wir doch bitte den Laden verlassen sollten, nachdem wir es dann noch einmal vergebens im Dragon probiert hatten: 3 Floors – 3 mal die gleiche Art von Musik, machten wir uns auf den Weg Richtung Temple Bar um hier noch einer Live – Band zu lauschen und dann suchten wir uns ein Taxi und machten uns auf dem Heimweg. Aber die Nacht war nicht sehr lang, denn der nette Mitarbeiter der Rezeption machte mich darauf aufmerksam, dass ich doch heute in ein anderes Apartment umziehen muss und die Putzfrauen in 5 Minuten da sein um das alte Apartment zu reinigen, also schnell Sachen packen und ab ins in die neue Unterkunft. Hier ist es soweit recht angenehm und auch die Mitbewohnerinnen scheinen nett zu sein.
Schauen wir mal, was die nächsten 5 Wochen für spannende Ereignisse mit sich bringen



Die Reise in eine andere Zeit

Sonntag,  07:30 Uhr: ringring. Ein Geräusch, das man normalerweise, gerade an einem Sonntagmorgen, nicht gerne hört – der liebe Wecker. Aber heute aus einem guten Grund, denn es stand eine Reise nach Kilkenny auf dem Plan. Die Fahrt über hieß es: wachsam sein, denn im Bus gab es keine Ansagen, aber alles ging gut und so kam ich nach einer zweistündigen Fahrt in Kilkenny an. Der erste Gang führte mich in das Einkaufscenter direkt neben dem Bahnhof um mir meine tägliche Koffeindosis zu sichern. Danach macht ich mich auf den Weg das beschauliche Städtchen Kilkenny zu erkunden. Es fiel mir bereits auf den Weg hierher auf, dass die Zeit hier scheint stehen geblieben zu sein. So findet man viele Bauten, die im Mittelalter erbaut wurden – darunter sehr viele Kirchen – typisch für diesen religiös geprägten Ort.  Aber auch der Stadtkern hat einige sehr liebevoll und kleine Läden, die alle einen ganz besonderen Charme besitzen. Selbst die Touristeninformation wirkt wie aus dem Mittelalter importiert – das einzig komische an der Sache: am Sonntag war sie geschlossen! Unbeeindruckt machte ich mich auf, die Stadt ein wenig zu Fuß zu erkunden. Die erste Station: Castle of Butlers, auch unter dem Namen Kilkenny Castle bekannt. Eine Schlossanlage die bis 1935 bewohnt wurde und heute eine kleine Art Gallery beinhaltet sowie einen audiovisuellen Rundgang durch das Schloss. Beeindruckend ist außerdem die Parkanlage die direkt mit dem Castle verbunden ist, da sie sehr weitläufig ist. Nachdem ich mich hier ein wenig umgesehen hatte, machte ich mich am Rande des Flusses auf, die Stadt weiter zu erkunden. Der Weg führte mich dabei als nächstes in einen kleinen Souvenirladen und anschließend zum Courthouse, dass im 15. Jahrhundert wohl auch mal als Gefängnis genutzt wurde. Direkt gegenüber befindet sich das Rothe Haus, die einstige Wohn- und Wirkungsstätte von John Rothe Fitzpiers – ein Haus das man so kein zweites Mal finden wird. Betritt man es und den dahinterliegenden Garten fühlt man sich direkt ins 16. Jahrhundert zurückversetzt – heute dient es als Sitz der „Archaeological Society“ und wird als Museum, Bücher und Souvenirladen genutzt.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof habe ich mich dann verliebt! In einen wundervollen kleinen Süßigkeitenladen, der wie die anderen Läden mit seinem besonderen Charme überzeugte, man fühlte sich in diesem Laden gleich einige Jahrzehnte zurückversetzt. Eigentlich wollte ich den Laden gerade verlassen als mich noch eine ganz besondere Überraschung anlachte: Wonka Schokolade, ja richtig gelesen die Schokolade, in der sich bei „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ein goldenes Los versteckte, klar dass ich mir hier von gleich einmal ein Exemplar mitnehmen musste und für die zu Hause gebliebenen nun weitere organisiere :D   Im Anschluss ging es dann zurück nach Dublin.

Heute stand dann auf Arbeit ein neues Projekt an, das Peter uns gestern bereits in einer mysteriösen SMS andeutete. Für einen der Kunden soll ein Internet Café eingerichtet werden, die komplette Planung und Umsetzung hierfür liegt also in unseren Händen. Heute haben wir uns bereits aufgemacht einige der alten PC´s aufzumotzen und mit der entsprechenden Software zu bestücken, was sich teilweise als recht schwierig herausstellt, da manche Freeware doch recht verbugt ist. Außerdem habe ich heute mit Peter mein zweites Projekt besprochen, die Realisierung seiner Vorstellung eines ganz besonderen Onlineshops, der sich von allen anderen Onlineshops abheben soll, ich bin gespannt in wie weit sich seine Vorstellungen überhaupt umsetzen lassen, mehr dazu werde ich in den nächsten Wochen und Tagen posten.



Von bunten Vögeln und Mittelalterlichen Städten

Nun liegt sie also hinter uns, die zweite Woche in irischen Gefilden! Die Woche über stand auf der Arbeit wieder die Reparatur von Notebooks sowie Monitoren auf dem Plan. Dabei lernten wir auch, dass einige irische Lagerhäuser sehr individuell aufgebaut sind ;) Nachdem ich mich dann auch mehr oder minder erfolgreich im Löten von Elektronikteilen behauptet habe,  bekam ich von Peter nun endlich die Zugangsdaten um mich ein wenig in den Relaunch seines Shops einzuarbeiten und ihm bei der Gelegenheit auch ein neues Logo zu entwerfen, schauen wir mal was meinem Kopf hier tolles entspringt.

Aber nach getaner Arbeit stand dann am Donnerstagabend ein gemütlicher Abend auf Temple Bar an. Robert, ein Kollege aus Deutschland, und ich machten uns also auf den Weg zu einem Pub um hier dem Spiel der Deutschen zu folgen, dabei lernten wir auch Frank und Wolfgang kennen – interessant was ein Deutschlandtrikot so alles bewirken kann. Nach dem (Trauer-)spiel ging es dann aber noch nicht nach Hause sondern zuerst probierten wir „Traditional Irish Food“, dass sich am Ende aber als Fake rausstellte, denn es gab nur Pizza, Hot Dogs, Burger und Döner – seeeehr irisch ;) . Gut gestärkt ging es dann in die berühmt berüchtigte Temple Bar, wo wir zuerst einer Irischen Band lauschten und den Abend anschließend bei einem Bierchen und ein wenig Smalltalk ausklingen ließen.

Der Samstag begann damit, dass ich sehr zärtlich geweckt wurde – eine Baustelle direkt gegenüber des Hostels ist schon eine feine Sache, wenn man morgens um 7:30 Uhr durch den Presslufthammer geweckt wird, nachdem sämtliche Versuche (Fenster schließen, Ohrenstöpsel rein usw.) fehlschlugen, machte ich mich langsam fertig, denn es stand die Dublin Pride auf dem Plan.  Nachdem meine Mitbewohnerinnen nun doch keine Lust hatten mitzukommen, macht ich mich alleine auf dem Weg, dabei kam ich als erstes bei einem großen grünen irischen Souvenirladen vorbei der Prideartikel vertreibt – ein gezielter Griff und zack ich hatte mein Outfit für  die Pride zusammen. Die Aufkleber die nach der Pride meine Jacken zierten gab es gratis dazu. Nun aber schnell, ich beeilte mich die Parade noch zu finden, da es bereits 12.45 Uhr war und laut Internet bereits 12 Uhr am Garden of Remembrance der Startschuss fiel. Naja zwei Stunden später gegen 14 Uhr rollte es dann auch und es gab ein farbenfrohes Spektakel. Der Abend endete dann wieder mit einer spontanen Jamsession mit meinen Mitbewohnerinnen und leckeren Crepés, dieses Mal aber ohne Irish Cider. Morgen geht es dann wahrscheinlich nach Kilkenny, eine Stadt die einen mittelalterlichen Charme besitzt, schauen wir mal wie es wird :)



Und dann kam Frank…

Stell dir vor, du sitzt abends in einem Dubliner Pub und zu deiner Runde gesellt sich ein netter Ire. Soweit nichts ungewöhnliches, da die Iren ein sehr geselliges Volk sind mit denen man auch gut ins Gespräch kommen kann. Stell dir weiter vor, das Gespräch lenkt sich in Richtung Berufsleben und er gibt vor Senator zu sein , dann ist der erste Gedanke: „Na Klar und ich bin die Tochter der Queen“, was aber wenn er nur müde darüber lachen kann, seine Visitenkarte zückt und dich bittet auch gerne die Suchmaschine mit den beiden OO anzuwerfen und der erste Eintrag lautet: Frank Feighan, Irischer Politiker – dann ist der nächste Gedanke, Okaayy, ach wer weiß – was aber wenn dein Chef zur Sicherheit ebenfalls nachhakt ob diese Story wahr sei und es bestätigt bekommt? Dann findet man sich im Irischen Parlament wieder. Das Parlamentsgebäude, kann man nicht mit unserem Deutschen Bundestag vergleichen, es ist prunkvoll, hat einen gewissen Charme und ähnelt eher einem kleinen Schloss. So begann unser Parlamentsbesuch bei einem traditionellen Irish Breakfast mit Frank Feighan, welcher uns bei der Gelegenheit auch gerne unsere Fragen beantwortete. Nach dem reichhaltigen Frühstück ging es zur wöchentlichen Question Time, vergleichbar mit der Fragestunde während der Parlamentssitzungen in Deutschland .  Im Anschluss durften wir auch noch für ein paar Minuten dem Senat folgen und die Atmosphäre genießen: es wirkte weniger wie ein Ort an dem Politik gemacht wird sondern eher wie ein alter rustikaler Gerichtssaal, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt – sehr beeindruckend das Ganze. Danach war es dann soweit wir trafen den Premierminister Enda Kenny! Ein Treffen das nach einem kurzen fünfminütigen Plausch und  einigen Fotos, zwecks Zeitmangels seinerseits sehr schnell vorbei war. Ich denke ich spreche für alle Beteiligten wenn ich sage, dass dies ein sehr interessanter Tag war, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Weitere Fotos folgen in den nächsten Tagen!

 



Sonntagsshopping

Heute stand nur eine kleine Shoppingtour durch die Dubliner City auf dem Plan. Dabei sind einige wenige Schnappschüsse entstanden!



Trip nach Galway

Nach einer seeehr kurzen Nacht,  haben sich meine Mitbewohnerinnen und ich auf nach Galway gemacht. Der Weg dorthin gestaltete sich, aufgrund der schlechten Infrastruktur in Irland (es fuhr um 6 noch keine LUAS) ein wenig schwierig -  30 Minuten Fußweg zur Busstation des CityLink Busses lagen nun also vor uns. An der Haltestelle angekommen, fielen mir als erstes die vielen Regenbogenflaggen in der Stadt auf (man muss erwähnen, dass es bis zur Dublin Pride noch eine Woche ist, gefällt mir also definitiv). Nachdem der Bus dann mit Irischer Gelassenheit und somit Verspätung startete, erreichten wir gegen 09:30 Uhr  das kleine Fischerdörfchen Galway! Das Wichtigste war nun erst einmal ein Kaffee für Nadi – wer mich kennt weiß, dass ich ohne kaum zu ertragen bin :D Nachdem wir einen gefunden hatten, ging es mir wesentlich besser und die Sightseeingtour durch Galway konnte beginnen. Die erste Station war der Galwayer Wochenmarkt auf dem es einige sehr interessante Irische Spezialitäten zu verköstigen gab. Dann stand wieder eine kleine Wanderung an – das Ziel: Die Bucht von Galway! Es ist so wunderbar die Seeluft einzuatmen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen, schade dass es so kalt war sonst hätten wir uns hier sicher länger aufgehalten. Aus diesem Grund ging es bereits eine knappe Stunde später zurück in die „Innenstadt“.  „Sorry, aber der letzte und einzige Bus am heutigen Tag zu den Cliffs auf Moher ist vor 10 Minuten  losgefahren“, erwiderte die Dame in der Touristeninformation auf unsere Frage nach den Abfahrtszeiten des Busses zu den Cliffs – ein Satz der einen den ganzen Tag versauen kann. Ein wenig enttäuscht  zogen wir von danen und suchten erst einmal ein Restaurant um unseren Hunger zu stillen. Dabei entdeckten wir „The Kings Head“ ein rustikal eingerichtetes Restaurant in dem ich zum ersten Mal die Original Fish & Chips probierte – yammi! Gut gestärkt ging es abschließend auf einen Streifzug durch Irische Souvenirläden. Nachdem alles besorgt war, machten wir uns auf den Weg zum zentralen Busbahnhof und fuhren zurück nach Dublin, schauen wir mal was der heutige Abend so alles mit sich bringt!



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